Hermann Allmers an Ernst Haeckel, Rechtenfleth, 6. Januar 1860

Rechtenfleth d. 6tn Januar 1860

Mein alter lieber Wandergefährte.

Endlich endlich! wirst Du ausrufen und was magst Du Alles von meinem, Dir sicherlich unerklärlichen Schweigen gedacht haben. Oft genug wirst Du die ohnehin a schon dünne Luft mit Vermuthungen ud Verwünschungen noch mehr erfüllt haben, vielleicht auch mit derben Flüchen mitunter. Doch was sag ich da! Der zarte mädchenhaft schüchterne Quallenforscher und ein ordentliches Kreuzdonnerwetter oder gesundes Schockschwerenoth, wie könnte sich das zusammen reimen, zumal nun doch sicher in dieser Beziehung auch der allerletzte Rest meines heilsamen Einflusses wird verschwunden sein. Doch b ich bin ruhig. Die Kur wird ein andermal wieder in der Heimat begonnen und fortgesetzt. Ich weiß, ich werd noch einmal echte Freud’ haben an meinem derben trotzigen Zögling. Und nun genug davon. – Zuerst willst Du wissen warum ich Dir denn nicht geschrieben. Ich wills Dir offen gestehn. Ich kam nicht dazu, daran lag es. c Sonderbar, in der ganzen Zeit meiner Heimreise fehlte mir jegliche Lust und Stimmung zum Schreiben, sei es nach Norden, seis nach Süden und nur mit Mühe habe ich noch ind Rom einen einzigen Brief nach Haus zu Stande gekriegt. Mein Grundsatz ist nun einmal, wenn es irgend angeht, nie einem Freunde zu schreiben, als wenn ich so recht dazu aufgelegt bin. e So muß es sein, Jeder steht sich am besten dabei. Daß ich Dich f darum nicht mehr lieb hätte || der Gedanke istg Dir hoffentlich doch wohl nicht ein einzig Mal gekommen. Sonst hättest Du mich nie verstanden. – Genug auch hiervon. Und nun in gedrängter Schilderung meine Heimfahrt. –

Du sprangst ins Meer. Noch einmal sah ich Dein liebes blondlockiges Haupt, „ein Arm und ein glänzender Nacken ward bloß“. Dann sah ich Nichts mehr, denn Du warst h hinabgetaucht zu Deinen heißgeliebten Quallen und ich wieder allein mit mir und meinen Gedanken, meinen Erinnerungen an die reichen Tage der jüngst vergangnen Zeit. – Es war mir doch ein bischen weh ums Herz, das kannst Du mir glauben mein Junge. Die Seefahrt und die Passagiere des Dampfschiffs boten wenig Interesse, doch das Diner war „famos“, der feine Bordeaux ganz ausgezeichnet und so gelang es mir einigermaßen Trennungsweh und Langeweile durch Essen und Trinken zu bekämpfen und was noch davon übrig blieb vollends durch einen gesunden Schlaf zu besiegen. Die niederrollende Ankerkette weckte mich am nächsten Morgen wieder, und unser alter schöner und wohlbekannter Golf von Neapel umgab mich. Grade i stieg die Sonne über dem Doppelgipfel des Vesuv empor, duftig blau winkte das liebe Capri herüber, hell in der Morgensonnenpracht erglänzten Camaldoli, St Elmo und Martino, das rothe Gemäuer des Museo Borbonico und die Fenster unsres Hauses auf Santa Lucia; ich sah unsern Balcon und später sogar glaubte ich den weißen Rock unseres hochwohlgeborenen Barons j darauf zu sehen, der sich eben anschickte mit neugestärkten Kräften sein bekanntes Tagewerk zu beginnen, so nahe war ich dem Ufer und doch – denke Dir – durfte ich nicht von Bord, den ganzen entsetzlich langen Tag nicht! || Ich flehte, ich schimpfte, ich stampfte wüthend mit dem Fuße ich k versuchte zu bestechen. Nichts half. Unerbittlich lag ein l Polizeicerberus mit seinem Boote unten an der Schiffstreppe. m Fast alle andern Passagiere die aus dem Orient vonn Athen oder von Malta kamen, erhielten Erlaubniß. Nur ich allein war verdammt zu bleiben weil ich Siciliens revolutionäre Luft eingesogen hatte. Meine Tantalusqual kann ich Dir gar nicht beschreiben. Was versuchte ich nicht Alles um den Tag dot zu schlagen. Ich lud schriftlich unsre naturforschenden Lüneburger Bekannten ein mich zu besuchen – sie waren in Pompeji. Ich zeichnete, was noch nicht gezeichnet war –; ich ließ mir das Haar schneiden; ich unterhielt mich mit dem grauen Schiffspapageien über Nordafrika, ich verschlang eine ganze Melone, ich las eine schöne Abhandlung über die Construction der Dachstühle in den römischen Basiliken; ich erfüllte die ohnehin schon dünne Luft mit demo Gesange „O dolce Napoli“. Nichts half. Es war und blieb langweilig so schön die Umgebung sein mochtep und Niemand war froher als ich als es endlich Abends wieder fort ging und ich bald abermals zu Tische saß und darauf in die Koje kriechen konnte. – Kein Wort hier vom bedeutungslosen Civitavecchia. Erst in meinem lieben alten hochherrlichen Rom ging mein ganzes Herz wieder auf in seliger Freude. Ich kann Dir nicht sagen wie wohl mir ward, wie michs anheimelte, und wie doppelt groß und schön und bedeutsam mir Alles erschien und vor Allem wie herzlich der Empfang war q im Kreise meiner Freunde. Aus den bestimmten 14 Tagen wurden 5 Wochen, fünf herrliche Wochen, so reiche Tage wie ich sie kaum je erlebte. Was mir in Rom das Liebste und Herrlichste r war, ward wieder besucht freudig begrüßt und s wehmütig verlassen. Meine liebsten Kirchen, t Statuen, Bilder und Villen ich mußte sie Alle noch einmal wiedersehn. Auch || die Campagna ward nach alter Weise wieder durchwandert, das Albanergebirg wurde besucht und Beides war in den wundervollen Herbsttinten zauberhaft schön. In der letzten Woche führteu ich sogar meinen langgehegten Plan aus ging ins einsame und v wenig besuchte Volskergebirg um Ninfa kennen zu lernen, jene wundersame, seit dem 13 Jahrhundert von ihren Bewohnern w verlaßne Stadt von der ich Dir bereits erzählt habe. Einen ganzen Tag bin ich dort gewesen und habe x in stillem Träumen und Sinnen die lautlosen Gassen durchwandelt. Zwischen diesen Stadtmauern und Thoren, Kirchen, Kapellen und Wohnhäusern mit ihren halbzerfallnen Dächern und Mauern aber umwuchert und umschlungen mit einer y Pflanzenfülle, wie sie nie mein Auge erblickte, z in diesen Straßen aa und auf diesen Plätzen wird einem selbst wie verzaubert zu Muthe und es war mir immer als ob ich das schöne Dornröschen irgendwo schlafend finden müßte um sie zu küßen und den Zauber der auf dieser wunderbaren Stadt ruhte zu lösen. – Ich habe sie nicht gefunden, aber unvergeßlich wird mir der Tag bleiben. –

Aber noch von andern Stunden in Rom muß ich Dir erzählen. Zwei Tage vor meiner Abreise gaben mir meine dortigen Freunde, die Mitglieder der Colonnagesellschaft ein kleines Fest zum Abschiede. Hätte ich Dich bei jenem glücklichen Abende gehabt, ich weiß nicht, was ich drum gegeben haben würde, || solch eine Fülle von Schönheit, Poesie, Witz u Humor und herzerwärmender Freude entfaltete sich in jenen unvergleichlichen Stunden. Die Wände waren reich u phantastisch geschmückt mit Kränzen und Emblemen die Tafel mit Rosen bestreut u nach antiker Sitte bb umschlang jedes Haupt ein Efeukranz. Ein cc trefflich aus Thon modellierter Tafelaufsatz den unser Caprifreund Herr v. Bock geformt hatte stand vor meinem dd mit meinem Wappen geschmückten Ehrensitz. Er stellte vor wie ich im bekannten Capricostüm auf meinem Pegasus ee eine Scheidethräne zerdrückend heimwärts über die Alpen galloppiere. Meine römischen Freunde jammern u klagen mir nach. Einer reicht mir noch den Scheidetrunk; ein Anderer krazt noch schnell ein paar antike Scharteken aus der Erde um mich zu fesseln; Zwei kommen mit einer riesigen Adresse an die Bremer Kneipe angeschleppt, wieder andre halten das Pferd beim Schwanz, v. Bock selbst sitzt seitwärts u modelliert schnell seinen Tafelaufsatz. Das Ganze ist ff reizend componirt u voll köstlicher Laune. Daneben standen Zwei von Emler und von Willig bemalte gg schöne Vasen ebenfalls nur Beziehungen auf mein römisches Leben enthaltend u endlich gabs noch verschiedene andre Geschenke, Skizzen Zeichnungen usw. – Zwei capitolinische Gänse (gebraten) eröffneten die Tafel u eine mächtige Bowle Punsch, gebraut vom alten Vater Willers, schloß dieselbe. Gedichte ud Bummelwitze u Lieder, Alles hh eigends dazu gedichtet regnete u hagelte es schier. Genug es waren Stunden voll echter Herzensseligkeit. ||

Rom ist mir diesmal theurer als je geworden u fast mit Thränen im Auge habe ich es verlassen. (22tn Nov.) Ich durchzog nun Etrurien, sah etruskische Gräber mit wohlerhaltnen höchst intressanten Malereien ud uralte merkwürdige Cyklopenmauern; ich besuchte Orvieto, Perugia u Assisi, ii malerische Städte hoch von Bergesgipfeln in ein weites fruchtbares u trefflich bebautes Gelände schauend u reich an Denkmalen der edelsten Kunst des italischen Mittelalters. Auch das Volk Umbriens hat mir außerordentlich gefallen. Einfache, freundliche treuherzige Leute u für 4 od. 5 Paoli täglich habe ich besser dort gelebt gegessen u getrunken als in Neapel und Sicilien für einen Scudo. – Dann war ich einen Tag in Siena um noch einmal jj wieder dessen wunderherrlichen Dom zu schauen; dann vier Tage in Florenz u kk zwei in Pisa um alte ll Eindrücke, die mich einst so wundersam gepackt hatten wieder aufzufrischen. Auch wollte ich mm Toskana einmal nach seiner Erhebung kennen lernen. Ich habe nicht im Entferntesten geahnt wie musterhaft sich das Volk macht. Diese Ruhe, diese Ordnung, die Einmüthigkeit, das gänzliche Zurücktreten aller abweichenden Einzelmeinungen u Bestrebungen, die innige Freude an der Gestaltung der Dinge bei Hoch und Niedrig u endlich das allgemeine nn u feste Vertrauen zu den Führern u Leitern der Erhebung, Alles vereint sich um auf Jeden den wohlthuendsten Eindruck zu machen.

Eine zweite ruhige u angenehme Seereise in Begleitung des jungen Architekten Tiede, den ich in Florenz traf, brachte mich von Livorno nach Genua. Hier ward nur ein halber Tag verlebt in Mailand eine Nacht u ein Vormittag um noch schnell einmal meine liebsten Bilder in der Brera wieder zu schauen. Auf dem Splügen, hieß es hier, liege so viel Schnee daß ich vielleicht in Chiavenna ein paar Tage warten müsse, ehe die Straße zu || passieren sei, darum zog ich den Brenner vor, und als ich in Verona war oo dachte ich, nun sollst du auch noch die paar Stunden weiter fahren u Venedig noch einmal wiedersehen zum letzten Male. Freund Knille pp der den ganzen Winter dort seinen Studien lebt hatte mir nach Rom einen wahrhaft händeringenden Brief geschrieben ich möge ihm auf meiner Rückreise doch einen einzigen Tag schenken.

Und so tat ichs denn u war qq Sonntag und Montag, den 11 ud 12 Decbr . bei ihm. Aber welche Zustände fand ich dort, welche Unbehaglichkeit der ganzen Stimmung, welche Schroffheit der beiden Nationalitäten gegen einander u endlich eine Muthlosigkeit der Östreicher, die schon auf den ersten Augenblick sichtbar ward – Alles sagte mir rr klar u deutlich ss ein Zustand wie dieser kann u kann nicht länger bestehen. Auf dem Markusplatz spielte tt die östreichische Musik – kein Mensch hörte zu, als östreichische Officiere u Beamtete, selbst die Theater sind geschlossen, weil kein Venezianer hineingeht u die paar Officire allein sie nicht halten können. „Wir wollen uns nicht amüsiren in so verhängnißvoller Zeit“ sagen die Patrioten. – Wir müßen solch wackeres Benehmen nur freudig bewundern ud wollen das Beste hoffen. Ob der Congreß den gordischen Knoten lösen uu wird oder das Schwert ihn zerhauen muß, wer weiß es jetzt? –

vv Einen Tag darauf war ich wieder auf deutschem Boden, besuchte einen lieben Bekannten, den jungen Architekten Förster aus Wien, der auf Schloß Ambras (bei Innsbruck) ww wohnt, das er wieder herstellt u Abends saß ich mit ihm unten im Dorfe Ambras im niedren warmen u traulichen holzbekleideten Wirtsstübchen. Die freundliche u stattliche Wirthin saß neben uns mit schnurrendem Spinnrad, milder rother Tyroler funkelte im Glase, xx junge Burschen des Dorfes mit federgeschmücktem Spitzhut ud grauer Joppe || setzten sich zu uns tranken mit ud begannen prächtige Jodler ud selbst die anfangs schüchtern u yy verschämt im Hintergrunde stehenden Töchter der Wirthin mit lieben unschuldigen u freundlichen Gesichtern überwanden nach u nach ihre Blödigkeit, ließen sich heranziehen u zz mischten ihre glockenhellen aaa Stimmen in bbb unsre fröhlichen Klänge. Und immer frischer u ccc herzensfreudiger erklang Lied auf Lied selbst die gute Frau Wirthin wurde so lange geplagt biß sie ein Liedlein zum Besten gab. Draußen umgab uns in schweigender Winterpracht die majestätische Alpenwelt u die schneebelasteten mächtigen Tannen ddd waren von den Bergen herunter eee gekommen bis dicht hinter die lampenhellen Fenster unsres trauten Stübchens u nickten uns zu mit ihren dunklen Häuptern als ob sie sagen wollten: So ists recht! Das war deutsche Natur u deutsches Leben, das war fff der unverwüstliche frische Born deutschen Volksgemüths, der mir voll u freudig ggg nach langer Zeit wieder entgegen quoll ud mein ganzes Herz ging auf in hoher frommer Seligkeit, daß mir die Augen hhh voll Wasser standen vor Freude. Daß in solcher Stunde auch der allerletzte Rest jenes Schmerzes, daß ich vom Süden mußte scheiden unterging war wohl natürlich. –

Auch in München habe ich dann im Kreise lieber Menschen ein paar schöne Tage ud noch schönere Abende verlebt, ebenso im alten lieben Nürnberg. Ich war gespannt darauf, wie mir wohl nach so vieler Gestaltenschönheit und Farbenpracht iii welche mir Italiens alte Malerei || geboten hatte, nun jjj die alte deutsche u niederländische Kunst wieder schmecken würde. Ich eilte gleich andern Tags in die Pinakothek und ich muß Dir gestehn, das Herz hat mir im Leibe gelacht vor Freude beim Anblicke der kkk ehrlichen flachsköpfigen, treuherzigen Gesellen unsrer alten Meister Wohlgemuth lll Schäuffelin, Kulmbach, Burgkmayr, vor allem unsres großen Dürers, mmm möchten sie zum Theil noch so unbeholfen, täppisch ud bockbeinig dastehen. Der Innigkeit, Gemütstiefe u Farbenglut der Eykschen Schule gar nicht einmal zu gedenken. Und nun erst die fromme stille Holdseligkeit in den Köpfen der kleinen Englein, der sittsamen Jungfrauen ud der gottbeglückten Maria. Niemals so oft ichs ansah ist mir das Alles so schön, so tief, so ans Herz gehend vorgekommen nnn daß ich mich kaum davon loßreißen konnte. – So, jetzt aber auch genug von meiner Reise.

Grade am heiligen Christabend rückte ich in mein theures Rechtenfleth ein von Hund und Katz ud allen lieben Leuten freudig empfangen.

Und nun bin ich seitdem ruhig im lieben warmen u traulichen Heimatsneste ud verlebe stille behagliche ooo Wintertage. Meine Wanderzeit kommt mir immer vor, als ob ich einen schönen strahlenden buntwechselnden Traum geträumt hätte. Du bist der Erste dem ich schreibe aber Du eröffnest eine lange Reihe. Nach Dir kommen Brücke und Masius u dann die andern derppp Zehntausend. – Erst im Februar werde ich meine „Römischen Schlendereien“ zu schildern beginnen können, muß ich doch noch zuvor Manches nachlesen. Auf nächsten Sommer habe ich allerlei Bau- u Verschönerungspläne für mein liebes Haus und meinen Garten und denke mit großer Freude daran. ||

Deine Aufträge konnte ich leider nur zum Theil ausrichten. Den Dr. Kunde habe ich nie zu Hause getroffen. Es war als ob das Schicksal wollte, daß ich ihn nicht sehn sollte. Bald war er im Albanergebirge auf längere Zeit, bald war er ausgegangen auf kürzere Zeit. Auch die Kochschen Radirungen habe ich nicht gekauft. Sie gefielen mir nicht sehr und würden Dir sicherlich noch weniger zugesagt haben. Es waren fast rein stylisirte Phantasiebilder u sehr Wenig Wirklichkeit darin. Dazu qqq schienen mir auch die Platten sehr abgenutzt. Dagegen habe ich für Dein Bräutchen eine sehr schöne Mosaikbroche gekauft, ein Werk Podios. Sie kostet 2 1/2 Scudi ud stellt ein reiches üppiges Blumenbouquet vor rrr u Ihr sollt Euch freuen über die Feinheit der Arbeit u die Schönheit der Farben u Anordnung. sss So wie Du heim bist schreibe mirs, daß ich sie Dir sende. –

Und nun mit vielem herzlichen Dank hier in Gestalt eines guten Wechsels Dein mir geliehenes Geld. Es waren ja 60 Scudi. Der Wechsel beträgt etwas mehr, glaub ich, was Du auf Deine etwaigen späteren Auslagen in Betreff der Kiste schlagen kannst.

Jedes Handlungshaus dort wird Dir sofort den Wechsel in Gold verwandeln. – Ist meine Kiste schon unterwegs? Tausend Dank im Voraus für Deine Güte. ttt

Grüße mir nun die beiden wackern Lüneburger grüße mir Herrn Klostermann. Leb wohl. Genieße den Süden ud spatziere, anatomire u aquarellire nur frisch u lustig drauf los und erfülle die ohnehin schon so dünne Luft nicht noch mehr durch eitle Klagen.

Vor Allen Dingen aber behalt ein Wenig lieb

Deinen alten Wandergefährten

H. Allmers.

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Brief Metadaten

ID
8611
Gattung
Brief ohne Umschlag
Entstehungsort
Entstehungsland aktuell
Deutschland
Entstehungsland zeitgenössisch
Hannover
Datierung
06.01.1860
Sprache
Deutsch
Umfang Seiten
10
Umfang Blätter
5
Format
12,6 x 19,6 cm
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
EHA Jena, A 8611
Zitiervorlage
Allmers, Hermann an Haeckel, Ernst; Rechtenfleth (Weser); 06.01.1860; https://haeckel-briefwechsel-projekt.uni-jena.de/de/document/b_8611