Haeckel, Eduard

Eduard Haeckel an Ernst Haeckel, Breslau, 26. November 1910

Breslau 18. Kleinburgstraße 19.

am 26ten November 1910.

Sehr geehrter Herr Professor!

Als Namensvetter und Anhänger Ihrer Werke u.Gesinnungen, gestatte ich mir Ihnen die besten Glückwünsche zum Austritt aus der Landskirche zu übersenden. Gleichzeitig teile ich Herrn Professor aus der Chronik des Geschlechtes Haeckel kurz mit, daß die Haeckel als ein schon im 13ten Jahrhundert zu Eger in Böhmen, zum dortigen Adel zählendes || Geschlecht bezeichnet werden.

Als ältester bekannter Ahnherr meines Geschlechtes wird Hans Haeckel, Bürgermeister von Eger erwähnt. Meine Ahnen sind seit 1690 in Schlesien. Ich bin in Soppen bei Leobschütz O/S am 9.11.56 geboren, wurde Apotheker, bisheriger Besitzer der hiesigen Aeskulap Apotheke, die ich verkaufte.

Es interessiert mich zu wissen, ob Herr Professor denselben Stammbaum hat. Ich bitte um kurze || Mitteilung.

Im Voraus besten Dank.

Mit größter Hochachtung

ganz ergebenst

Eduard Haeckel,

Apotheker.

 

Briefdaten

Verfasser
Empfänger
Datierung
26-11-1910
Entstehungsort
Entstehungsland
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
A 49226
ID
49226