Haeckel, Ernst

Ernst Haeckel an Wilhelm Bölsche, Jena, 18. Dezember 1915

Jena 18.12.15.

Lieber Freund!

Die Nachricht von Deinem lieben Besuch hat mich hocherfreut, ebenso meine Enkelin Else Meyer (21 J.) die jetzt meinen Haushalt führt und sich eifrig in die „Wunderwelt der Radiolarien“ vertieft. Wir erwarten also, daß Du am Montag (20.12) um 11¼ bei uns eintriffst und mit uns zu Mittag ißt. Wenn Du bis 6 bei uns bleibst, kannst Du 6.8 vom „Paradies“ abfahren und 10.40 in Berlin sein.

Auf frohes Wiedersehen

treulichst Dein E. Haeckel.

P.S. Sollte für Dr. Heinrich Schmidt (der der Unterstützung sehr bedürftig ist) aus der Specht-Stiftung eine Subvention zu erreichen sein, würde mich das sehr freuen.

 

Briefdaten

Verfasser
Empfänger
Datierung
18-12-1915
Entstehungsort
Entstehungsland
Zielort
Gotha
Besitzende Institution
Biblioteka Uniwersytecka we Wroclawiu
Signatur
Handschriftenabteilung, Böl.Hae.173
ID
42388