Walter Haeckel an Ernst Haeckel, [München, 12. Juli 1916]

Lieber Vater! Unsere Lübecker Freunde teilen uns eben mit, dass Sie Dir ein Kistchen gastronomischer Freuden gesandt haben, die wir bereits beglichen. Frau Gertrud Mennig, Oberstabsarztgattin, Lübeck, 5/II Moltkestrasse, schreibe doch ein paar Zeilen des Dankes auf einer Bildniskarte von Dir. Sie hält sich zu weiteren Schandtaten jederzeit gern bereit! – Heute werden wohl Meyers hier eintreffen; wenn nur die Witterung || sich bessern würde: das Regnen will nicht enden, es will nicht enden! Josefa hat heute ihre sieben Sachen nach Ruhpolding abgehen lassen, wohin sie Dienstag mit den Kindern abzieht. Ich habe eine Einladung auf ein Gut in den bayrischen Wald, der ich dann Folge leisten werde. Herzliche Grüsse von Haus zu Haus!

Dein treuer W.

[Adresse:]

Herrn

Geheimrat Haeckel

Jena

7 Berggasse 7

Brief Metadaten

ID
34630
Gattung
Bildpostkarte
Entstehungsort
Entstehungsland aktuell
Deutschland
Entstehungsland zeitgenössisch
Deutsches Reich
Zielort
Zielland
Deutschland
Datierung
12.07.1916
Sprache
Deutsch
Umfang Seiten
2
Umfang Blätter
1
Format
9,2 x 14,0 cm
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
A 34630
Abbildungen
Lithographie (Zielscheibe): Julius Diez „Triff den Geldsack, und du triffst sein Herz!“
Zitiervorlage
Haeckel, Walter an Haeckel, Ernst; München; 12.07.1916; https://haeckel-briefwechsel-projekt.uni-jena.de/de/document/b_34630