Lieber Vater! Unsere Lübecker Freunde teilen uns eben mit, dass Sie Dir ein Kistchen gastronomischer Freuden gesandt haben, die wir bereits beglichen. Frau Gertrud Mennig, Oberstabsarztgattin, Lübeck, 5/II Moltkestrasse, schreibe doch ein paar Zeilen des Dankes auf einer Bildniskarte von Dir. Sie hält sich zu weiteren Schandtaten jederzeit gern bereit! – Heute werden wohl Meyers hier eintreffen; wenn nur die Witterung || sich bessern würde: das Regnen will nicht enden, es will nicht enden! Josefa hat heute ihre sieben Sachen nach Ruhpolding abgehen lassen, wohin sie Dienstag mit den Kindern abzieht. Ich habe eine Einladung auf ein Gut in den bayrischen Wald, der ich dann Folge leisten werde. Herzliche Grüsse von Haus zu Haus!