Julius Haeckel an Ernst Haeckel, Potsdam, 15. Februar 1892

Potsdam, den 15.2.92.

Lieber Onkel!

Meinen besten Glückwünschen zu Deinem Geburtstage möchte ich nochmals meinen Dank für die gelungene Hochzeit zu Weihnachten anfügen. Dieselbe war sehr gelungen, um so mehr, als Ihr alle, vor allem Deine Frau, gesund und munter waret. Das junge Paar wird nun wohl auch || bald gesund wieder anlangen und seinen Hausstand anfangen. Ob mariti oder uxoris voluntas suprema lex sein wir? Sie werden sich hoffentlich in die Herrscherrechte teilen. – Daß Ihr in Jena von dem preußischen Volksschulgesetz lebhaft in Aufregung versetzt seid, ist ein Zeichen, daß nicht nur Preußen sich gegen solche Krebsgangpolitik mit Recht auflehnt.

Mit herzlichem Gruß an alle die Deinen grüßt Dich

Dein Neffe

Julius.

Brief Metadaten

ID
34035
Gattung
Brief ohne Umschlag
Entstehungsort
Entstehungsland aktuell
Deutschland
Entstehungsland zeitgenössisch
Deutsches Reich
Datierung
15.02.1892
Sprache
Deutsch
Umfang Seiten
2
Umfang Blätter
1
Format
11,3 x 19,2 cm
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
EHA Jena, A 34035
Zitiervorlage
Haeckel, Julius an Haeckel, Ernst; Potsdam; 15.02.1892; https://haeckel-briefwechsel-projekt.uni-jena.de/de/document/b_34035