Ernst Haeckel an Carl Grimsehl, Jena, 21. Dezember 1917

Jena 21.12.1917.

Lieber Freund Grimsehl!

Besten Dank für Ihre freundlichen Bemühungen um den Verkauf des Nutzholzes in meinem gerodeten Garten; ich werde an Herrn Franz Holscher in Bremen schreiben. –

Den gewünschten Empfehlungsbrief an Professor K. Heider (von Innsbruck), den Nachfolger des pensionierten Prof. Franz Eilhard Schulze lege ich bei. – Daß Prof. Valentin Haecker in Halle Ihnen die wertvollen Radiolarien Sammlungen der „Valdivia“ zur Disposition stellt, freut mich ganz besonders. – An unsern Freund Wilhelm Bölsche in Friedrichshagen habe ich heute geschrieben, daß er Sie innerhalb der nächsten 14 Tage besuchen möge. Er kommt am 8.–10. Januar zu mir nach Jena. Vielleicht können wir drei zusammen ein hübsches populaeres Buch über Radiotik componieren? Die neue Darstellung Bölsches von dem „Wunderwerk der Radiolarien“ (in der eben erschienenen II, sehr erweiterten Ausgabe seiner „Kosmischen Wanderungen“ (– „Sonnen und Sonnenstäubchen“ – Bondi, Berlin –) umfaßt 60 Seiten und ist sehr anregend geschrieben.

Mit herzlichen Grüßen (auch an Ihre Frau Gemahlin), und besten Weihnachtswünschen, treulichst

Ihr alter Ernst Haeckel

Brief Metadaten

ID
33499
Gattung
Brief ohne Umschlag
Empfänger
Entstehungsort
Entstehungsland aktuell
Deutschland
Entstehungsland zeitgenössisch
Deutsches Reich
Datierung
21.12.1917
Sprache
Deutsch
Umfang Seiten
1
Umfang Blätter
1
Format
14,8 x 23,0 cm
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
EHA Jena, A 33499
Zitiervorlage
Haeckel, Ernst an Grimsehl, Carl; Jena; 21.12.1917; https://haeckel-briefwechsel-projekt.uni-jena.de/de/document/b_33499