Rodenberg, Julius

Julius Rodenberg an Ernst Haeckel, Berlin, 10. November 1878

DEUTSCHE RUNDSCHAU.

VERLAG UND EXPEDITION:REDACTION:

GEBRÜDER PAETEL.DR. JULIUS RODENBERG.

BERLIN, W., LÜTZOWSTR. 2.BERLIN, W., SCHELLINGSTR. 16

BERLIN, W., DEN 10. Nov. 1878.

Verehrtester Herr Professor!

Ganz confidentiell theile ich Ihnen die einliegende Notiz über Ihre „Freie Wissenschaft“ etc. mit. Sie ist von einem jungen, mir persönlich nahe stehenden Mitarbeiter der „Rundschau“, Schüler u. gegenwärtig Assistent von Virchow verfasst, u. für unsere Zeitschrift bestimmt. Aber ich möchte nicht, daß ein Wort in der „Rundschau“ gesagt würde, welches Ihnen unangenehm sein könnte. Denn viel zu viel verdankt Ihnen u. hofft von Ihnen noch unsere Zeitschrift. Es ist für uns von gar keiner Wichtigkeit, diese Notiz zu bringen oder nicht zu bringen; aber eine große Wichtigkeit ist es für uns, Alles zu vermeiden, was von Ihrer Seite wie als Mangel an Zeit ausgelegt werden könnte. – Ueber Ihren uns neuerdings zugegangenen Band Abhandlungen werden wir einen etwas größeren Artikel in der „literarischen Rundschau“ bringen.

Mit freundlichem Gruß

hochachtungsvoll ergeben

Ihr

Julius Rodenberg.

 

Letter metadata

Verfasser
Empfänger
Datierung
10.11.1878
Entstehungsort
Entstehungsland
Besitzende Institution
EHA Jena
Signatur
EHA Jena, A 20238
ID
20238