So ist der Kreis dieses Schöpferlebens vollendet, – die Reste der Welträtsel wird die Erkenntniss des reinen Geistes nun füllen, wissend durch Mitleid mit den ewigen Wonnen und Schmerzen der Götter. – Trauer ist Egoismus, || möchte unsere Kultur wieder Feste feiern in weißsymboler Hülle beim Aufstieg einer geliebten Seele, – Sehnsucht im Herzen nach gleicher Vollendung, – Tod ist Geburt, – erbärmliche Wiegenfeierer sind wir geworden, mit unsrer Schwärzung des glänzenden Phönixnestes, laßt uns die Glorie wieder legen um den Säugling der Sphären, hellen Blicks laßt uns folgen der || seligen Fahrt des thaufrischen Flüglers weg vom wurzelschweren Stammbaum der faulenden Erde. Die wir leben, leben noch müssen, wie die Ephemere im Schlamm, laßt uns den Bergstieg segnen als Näherung der Wende, so zielrecht jede Staffel lieben, als Mutter und Gattin der Seligkeit –
Dieser Bruderschaft Händedruck nehmen Sie, bester Freund, in Treuen.